Das Wichtigste in Kürze
- Ein SEO Check prüft meist eine einzelne URL auf Fehler, die ein gutes Ranking verhindern. Eine SEO Analyse geht tiefer, ein SEO Audit umfasst die ganze Website und endet in einem Maßnahmenplan.
- Der SEO-Score zählt erfüllte Punkte einer Checkliste und sagt wenig über dein Ranking. Bei majamarketing.de lag der Onpage-Score im Schnitt bei 95,6 von 100, trotzdem meldete der Audit 26 kritische Probleme.
- Für den Start reichen kostenlose Mittel. In 30 Minuten prüfst du mit Search Console, PageSpeed Insights und deinem Smartphone Indexierung, Title und Description, Ladezeit und die Rankings deiner fünf Geld-Keywords.
- Welches Tool passt, hängt an seiner Datenquelle: echte Google-Daten, eigener Crawl oder geschätzte Daten. Search Console plus ein Crawler deckt die meisten Fragen ab.
- Sortiere die Befunde nach ihrer Wirkung auf Anfragen: zuerst alles, was eine Seite aus dem Index hält, dann Ranking-Schwächen, die Kosmetik zuletzt.
- Einen SEO Audit brauchst du bei einem Relaunch, einem Traffic-Einbruch ohne erkennbaren Grund oder einem neuen Wachstumsziel. Fehlen dir nur Inhalte, gehört das Budget in neue Texte.
- Prüf jeden Monat die Search Console, einmal im Quartal Rankings, Inhalte und Wettbewerb und nach jedem Relaunch sofort die ganze Website.
Deine Website bringt zu wenige Anfragen, und jeder SEO Check im Netz liefert einen anderen Score. Dieser Leitfaden zeigt dreierlei: wie ein kostenloser SEO Check in 30 Minuten gelingt, welche Tools wofür taugen und wann sich ein professioneller SEO Audit lohnt. Technisches Vorwissen brauchst du dafür nicht.
Was ein SEO Check ist und was er prüft
Ein SEO Check prüft eine URL automatisch auf drei Ebenen: Technik, Inhalt und Autorität. Zur Technik zählen unter anderem Statuscodes und Ladezeit, zum Inhalt Meta-Angaben und Überschriften, zur Autorität die Links anderer Websites auf deine Seite.
Was bedeutet SEO Check?
Ein SEO Check ist eine automatische Prüfung einer Webseite auf Fehler, die ein gutes Ranking verhindern, zum Beispiel eine versehentliche Sperre in der robots.txt oder ein vergessenes noindex-Tag. Der Seobility SEO Check etwa crawlt die eingegebene URL wie ein Suchmaschinen-Bot und bewertet sie anschließend.
SEO Check, SEO Analyse und SEO Audit: der Unterschied
Ein SEO Check online prüft meist eine einzelne URL und liefert einen schnellen Überblick. Eine SEO Analyse geht tiefer in einzelne Bereiche, etwa bei der Onpage-Prüfung (mehr dazu unter Onpage-Analyse: Definition). Ein SEO Audit umfasst die ganze Website und endet in einem Maßnahmenplan. So trennt auch Seobility den kostenlosen Check einer einzelnen URL vom kostenpflichtigen Audit der gesamten Website. Prüfst du nur die Startseite, weißt du danach nicht, ob deine Leistungsseiten indexiert sind.
Technik, Inhalt, Autorität: die drei Prüfebenen
Jedes Tool-Ergebnis lässt sich einer von drei Ebenen zuordnen:
- Technik: Statuscodes, robots.txt, noindex, Ladezeit. Das Vorgehen im Detail beschreibt Technical Audit: Definition.
- Inhalt: Meta-Angaben, Überschriften, Textmenge, Duplikate. Hintergrund dazu liefert Content Checker: Definition.
- Autorität: Backlinks und externe Signale.
Die Anbieter gliedern und zählen ihre Prüfungen unterschiedlich: Seobility wertet Faktoren aus fünf Bereichen aus. Meta-Daten und Inhaltsqualität gehören davon zum Inhalt, das technische Setup zur Technik, externe Signale zur Autorität und die Struktur zu Technik und Inhalt. Seitenreport nennt mehr als 350 automatisierte Checks und weist selbst darauf hin, dass der tatsächliche Umfang von der jeweiligen Website abhängt. Als Maßstab für einen Tool-Vergleich taugt die Zahl der Checks deshalb kaum.
Die Technik kommt zuerst, denn sie bestimmt, ob Google eine URL abrufen und indexieren kann. Die robots.txt legt fest, welche URLs ein Crawler abrufen darf (Google Search Central, 2025); ein noindex-Tag verhindert dagegen die Indexierung (Google Search Central, 2025). Eine per robots.txt gesperrte Seite kann laut Google trotzdem in den Suchergebnissen erscheinen, etwa wenn andere Seiten auf sie verlinken. Meldet dein Check eine dieser Sperren auf einer Seite, die Anfragen bringen soll, geht dieser Befund allen anderen vor.
Beim Inhalt prüft keiner der fünf Seobility-Bereiche, ob der Text die Suchintention trifft. Das beurteilst du selbst, am einfachsten im Vergleich mit den Seiten, die für dein Keyword schon oben stehen.
Zur Autorität liefert der Seobility SEO Check nur eine grobe Einordnung, ob das Backlinkprofil stark oder schwach ist. Trotzdem vergibt er dafür wie für jeden der fünf Bereiche einen Teil-Score und zusätzlich einen Gesamt-Score. Was verrät so ein Score über dein Ranking?
Welcher SEO-Score ist gut? Warum der Wert im SEO Check wenig über dein Ranking sagt
Einen allgemein guten SEO-Score gibt es nicht, weil jedes Tool mit eigenen Regeln rechnet. Laut Seobility zeigt der Score, wie gut eine Seite den Best Practices folgt; er zählt also erfüllte Punkte einer Checkliste und ist keine Prognose für deine Position. Seobility bewertet über 200 Faktoren, etwa zu Meta-Informationen, Seitenqualität und Server-Konfiguration, und stuft Scores unter 30 % als kritisch ein, während Seitenreport 238 Prüfungen je URL angibt. Vergleiche deshalb nur Scores aus demselben Tool.
Die Lücke zwischen Score und Ranking ist groß: Google nutzt laut SEORCH mehrere hundert Rankingsignale, der eigene Check des Anbieters prüft weit über einhundert Faktoren. Der Check erfasst also nur einen Teil der Signale, nach denen Google Positionen vergibt (mehr dazu unter Organische Rankings: Definition). Kein Crawler misst, ob die Seite zur Suchintention passt, ob sie Informationen liefert, die sonst niemand hat, und ob Nutzer die Marke kennen. Selbst SEORCH fragt in seiner eigenen FAQ, warum ein SEO Score nicht sinnvoll ist. Beantwortet eine Seite die Suchanfrage besser, kann sie mit 70 Punkten eine Seite mit 95 überholen.
Warum ein hoher Onpage-Score kritische Fehler verdecken kann
Ein hoher Onpage-Score kann kritische Fehler verdecken, weil er als Durchschnitt einzelne Ausreißer glättet. Bei majamarketing.de hat der Audit-Agent, ein Programm für automatisierte SEO-Prüfungen, 158 Seiten der eigenen Website vollständig analysiert: durchschnittlicher Onpage-Score 95,6 von 100. Im selben Lauf meldete er 26 kritische Probleme, im Mittel war die Website also fast perfekt, im Detail nicht. Lies im SEO Check deshalb nicht zuerst die Gesamtzahl, sondern die rot markierten Befunde und die URLs, die sie betreffen.
Laut SEORCH kann eine Website eine hohe Punktzahl erreichen und trotzdem schwerwiegende Fehler haben. Sperrt die robots.txt eine URL, ruft der Crawler sie nicht ab; verlinken etwa andere Seiten auf sie, kann sie laut Google trotzdem in den Suchergebnissen erscheinen. Trägt eine URL dagegen ein noindex-Tag, nimmt die Suchmaschine sie laut Google nicht in den Index auf, und die Seite hat dann einen hohen Score und null Sichtbarkeit. Arbeite nach Schweregrad statt auf eine Zielzahl hin. Wie du danach die Inhalte selbst verbesserst, erklärt der Beitrag Content-Optimierung: Definition.
Der 30-Minuten-SEO-Check mit kostenlosen Mitteln
Der 30-Minuten-Check besteht aus fünf Schritten: Umsatzseiten auswählen, Indexierung prüfen, Title und Meta Description prüfen, Ladezeit und mobile Darstellung testen, Rankings der fünf Geld-Keywords ablesen. Dafür brauchst du die Google Search Console, PageSpeed Insights und dein Smartphone. Mit diesen drei Mitteln bekommst du einen kostenlosen SEO Check, der für den Anfang reicht.
Google bietet die Search Console jedem Website-Betreiber kostenlos an, und SEORCH empfiehlt, dich dort anzumelden, bevor du ein kostenpflichtiges SEO-Tool buchst. Fang aber nicht mit der ganzen Domain an, sondern prüf zuerst die Seiten, die Anfragen und Umsatz bringen: Leistungsseiten, Produktkategorien, die Kontaktseite. Wie viele Klicks und Impressionen diese Seiten aus der Google-Suche holen, zeigt dir die Search Console unter „Leistung“ mit einem Klick auf „Seiten“ (Search-Console-Hilfe, o. J.).
Indexierung prüfen mit der site:-Abfrage und der Google Search Console
Gib bei Google site:deinedomain.de ein und schau, ob deine wichtigsten Seiten auftauchen. Die Abfrage ist ein grober Schnelltest und keine vollständige Liste, verrät dir aber mit einer einzigen Suchanfrage, ob eine Leistungsseite komplett fehlt. Genauer wird es in der Search Console: Die URL-Prüfung sagt dir für jede Adresse, ob Google sie kennt und indexiert hat.
Im Idealfall steht jede wichtige Seite als „Indexiert“ da. Findest du eine Seite unter „Nicht indexiert“, schaust du als Nächstes in die robots.txt und in den Quelltext der Seite.
Die robots.txt steuert nur, welche URLs Crawler abrufen dürfen, und ist nicht dafür gedacht, Seiten aus der Google-Suche auszuschließen. Das erledigt laut Google ein noindex-Tag im Quelltext, das die Indexierung verhindert. Sperrt die robots.txt die Seite, sieht der Crawler das Tag nach Googles Angaben allerdings nicht, und die Seite kann trotzdem in den Suchergebnissen erscheinen, etwa wenn andere Seiten auf sie verlinken. Für eine Umsatzseite gilt deshalb: keine Sperre in der robots.txt und kein noindex-Tag.
Laut Google teilt eine XML-Sitemap Suchmaschinen mit, welche Seiten und Dateien einer Website wichtig sind (Google Search Central, 2025). Prüf deshalb nebenbei, ob deine Sitemap in der Search Console hinterlegt ist und deine Umsatzseiten enthält.
Title und Meta Description deiner zehn wichtigsten Seiten
Leg dir eine kleine Tabelle mit deinen zehn wichtigsten Seiten an und prüf Title und Meta Description jeder Seite gegen diese Kriterien:
- Title einzigartig, passend zum Inhalt und im Suchergebnis nicht abgeschnitten
- Meta Description einzigartig, passend zum Inhalt und im Suchergebnis nicht abgeschnitten
- Description mit USP und Call-to-Action
Für diese zehn Seiten brauchst du keinen kostenpflichtigen Crawler: Seitenreport prüft bis zu 20 URLs kostenlos und ohne Login. Die Kriterien stammen von SEORCH, das den Title mit hoher Priorität einstuft. Zwei Leistungsseiten mit identischem Title sind deshalb ein klarer Befund: Schreib bei einem Treffer den Title zuerst neu, die Description danach.
Ladezeit, Core Web Vitals und mobile Darstellung
Öffne PageSpeed Insights und teste neben der Startseite drei bis vier deiner Umsatzseiten. SEORCH nennt als Zielwert eine durchschnittliche Ladezeit unter 3 Sekunden, gemessen über mehrere Seiten. Bei den Core Web Vitals misst der Largest Contentful Paint (LCP) die Ladeleistung und die Interaction to Next Paint (INP) die Reaktionsschnelligkeit: Google empfiehlt einen LCP innerhalb der ersten 2,5 Sekunden und eine INP unter 200 Millisekunden (Google Search Central, 2025).
Liegt eine Seite über 3 Sekunden oder verfehlt sie die Werte von Google, schau dir in PageSpeed Insights die Hinweise zu Bildern und JavaScript an. Dieselben Punkte gehören bei Seitenreport zum Performance-Check, mit dem sich Risiken bei den Core Web Vitals priorisieren lassen.
Danach nimmst du dein Smartphone in die Hand und öffnest dieselben Umsatzseiten. Lässt sich das Kontaktformular mobil nur mit Zoomen ausfüllen, hast du deinen wichtigsten Befund des Tages gefunden. Schick ihn mit einem Screenshot an die Person, die deine Website betreut.
Google Ranking Check für deine fünf Geld-Keywords
Geld-Keywords sind die Suchbegriffe, über die Kunden bei dir anfragen, etwa „Steuerberater Köln“ statt „Was ist eine Steuererklärung“. Für den google ranking check nimmst du die Search Console: Unter „Leistung“ filterst du nach jedem der fünf Begriffe und liest Klicks, Impressionen und Position ab. Mit dem Ranking Check von Seobility kannst du zusätzlich deine Positionen mit Wettbewerbern bei Google vergleichen.
Eine Position auf Seite eins, die Klicks bringt, ist ein gutes Ergebnis. Hat ein Geld-Keyword viele Impressionen und kaum Klicks, liegt das Problem oft im Snippet, also wieder bei Title und Description. Was ein Klick für die einzelne Seite bedeutet, erklärt der Beitrag URL-Traffic: Definition. Wenn du diesen Blick nicht jeden Monat von Hand machen willst, zeigt der Beitrag Google Search Console mit KI automatisieren, wie das läuft.
Dein nächster Schritt: Melde deine Domain heute in der Search Console an und lass dir unter „Indexierung“ im Bericht „Seiten“ anzeigen, welche URLs nicht indexiert sind.
SEO Check Tools im Vergleich: Welcher SEO Checker wofür taugt
Für echte Klicks und Indexierungsfehler taugt die Search Console, für technische Fehler ein Crawler wie Screaming Frog oder Seobility, für Wettbewerb und Keywords Sistrix, Semrush oder Ahrefs. Die Datenquelle entscheidet, welcher SEO Checker passt. SEO Check Tools arbeiten mit einer von drei Grundlagen: einem eigenen Crawl deiner Seiten, geschätzten Daten aus einer Keyword-Datenbank oder echten Daten von Google.
Deshalb können ein fallender Sichtbarkeitsindex und stabile Klicks in der Search Console gleichzeitig stimmen. Der Index rechnet mit einem Keyword-Set des Anbieters, die Search Console zählt dagegen, was bei dir tatsächlich passiert ist.
Kostenlose SEO Check Tools online: Search Console, PageSpeed Insights, Bing Webmaster Tools
Die Google Search Console gehört an den Anfang: Sie ist für jeden Website-Betreiber kostenlos, und nur hier siehst du Googles echte Impressionen, Klicks und Indexierungsfehler. PageSpeed Insights misst Ladezeit und Core Web Vitals einzelner URLs. Die Bing Webmaster Tools liefern dieselbe Art von Daten für Bing. Jedes der drei Tools zeigt nur seinen Ausschnitt, die Reihenfolge über alle Befunde legst du selbst fest.
Freemium-Tools wie Seobility, SEORCH und Seitenreport und ihre Grenzen
Seobility, SEORCH und Seitenreport testen gratis nur einzelne URLs oder eine Stichprobe deiner Website. Ein SEO Checker aus dieser Gruppe crawlt deine Seite selbst. Seobility prüft eine URL wie ein Suchmaschinen-Bot und bewertet Meta-Daten, Inhaltsqualität, Struktur, Technik und externe Signale. Ohne Konto erlaubt Seobility 3 Checks pro Tag, jeweils für eine einzelne URL.
SEORCH erlaubt beliebig viele Prüfungen jeder URL, verweist für ganze Websites aber selbst auf Crawler. Seitenreport prüft kostenlos bis zu 20 URLs und zeigt dabei nur einen Score und ausgewählte Hauptbefunde. Ubersuggest arbeitet dagegen mit geschätzten Keyword- und Traffic-Daten. Bei allen Freemium-Tools ist die Stichprobe gratis, und für die ganze Domain zahlst du.
Profi-SEO-Analyse-Tools: Sistrix, Semrush, Ahrefs, Screaming Frog
Sistrix, Semrush und Ahrefs sind SEO Analyse Tools auf Basis eigener Datenbanken. Screaming Frog ist dagegen ein reiner Desktop-Crawler: Er findet technische Fehler wie kaputte Links und Weiterleitungsketten auf allen Seiten und schätzt keinen Traffic. Die drei Suiten zeigen dir auch Wettbewerber, Backlinks und Keyword-Chancen, fragen deine Rankings für die Keywords ihrer Datenbank ab und rechnen daraus deinen Traffic hoch; mit ihrem Site-Audit crawlen sie zusätzlich deine Seiten.
Die Vergleiche DataForSEO vs. Sistrix und DataForSEO vs. Semrush erklären, wie sich Suite-Daten und API-Daten unterscheiden.
Die Tabelle fasst zusammen, welches Werkzeug mit welchen Daten arbeitet und für wen es sich eignet.
| Tool | Kosten und Umfang | Datenquelle | Passt für |
|---|---|---|---|
| Google Search Console | kostenlos, ganze Domain | echte Google-Daten | jede Website |
| Seobility | gratis 1 URL, Premium 59,90 EUR/Monat zzgl. USt., 50 Checks/Tag | eigener Crawl | laufende Kontrolle kleiner Websites |
| Seitenreport | gratis 20 URLs, kostenpflichtiger Voll-Audit bis 2.500 URLs, Suite ab 29 € netto/Monat | eigener Crawl | schneller Domain-Überblick |
| Sistrix, Semrush, Ahrefs | Abo, Preis beim Anbieter | geschätzte Daten | Wettbewerb und Keywords |
Preise und Limits stehen so auf den Websites der Anbieter, Stand September 2026. Kombinierst du zwei Quellen, also die Search Console und einen Crawler, hast du die meisten Fragen abgedeckt.
KI-gestützte SEO Checks: was sie heute können und wo sie danebenliegen
Ein Sprachmodell erklärt dir die Befunde aus dem SEO Check, sortiert sie nach Wirkung und formuliert Maßnahmen, doch ohne Crawl-Export und Search-Console-Zahlen rät es. Dann nennt es plausible Fehler, die auf deiner Website gar nicht existieren, etwa doppelte Titles oder eine zu lange Ladezeit.
Heutige Checker prüfen auch KI-Themen: SEORCH testet, ob die robots.txt oder eine CDN-Sperre KI-Crawler wie GPTBot oder ClaudeBot aussperrt, schätzt, wie wahrscheinlich ein Text von einer KI stammt, und hat nach eigenen Angaben 22 KI- und GEO-Checks ergänzt (Stand September 2026). Seitenreport bewertet zusätzlich, wie verständlich eine Seite für KI-Systeme ist. Welche KI-Tools für SEO mit echten Daten arbeiten, steht im Beitrag zu KI-Tools für SEO.
Google Ranking Check richtig lesen: Warum deine Position nicht überall gleich ist
Deine Google-Position ist eine Momentaufnahme und hängt davon ab, wer sucht, von welchem Ort aus und auf welchem Gerät. Laut SEORCH kann eine Seite, die nicht für Smartphones optimiert ist, auf dem Desktop ordentlich ranken und in der mobilen Suche trotzdem fehlen. Wer beim Google Ranking Check nur eine einzige Suche auswertet, zieht daraus leicht falsche Schlüsse.
Die eigene Suche im Browser verzerrt das Bild zusätzlich. Laut Google fließen dein Standort, dein bisheriger Suchverlauf und deine Sucheinstellungen in die Ergebnisse ein, deshalb kann deine eigene Position von der durchschnittlichen abweichen. Ein Rank Tracker fragt dagegen immer von festen Standorten aus ab, während die Search Console echte Nutzerdaten zeigt. Weichen beide voneinander ab, liegt das meist an der Datenquelle und nicht an einem Fehler. Was so ein Tool genau misst, erklärt der Beitrag Rank Tracker: Definition.
Laut der Search-Console-Hilfe ermittelt Google die Durchschnittsposition über alle Impressionen, weil die Position eines Links bei jeder Auslieferung variiert. Ohne Filter stecken darin alle Suchanfragen, Länder und Geräte. So kann ein mittlerer Wert eine starke mobile und eine schwache Desktop-Position verdecken. Filter deshalb nach Keyword, Gerät und Land, bevor du dir ein Urteil bildest.
Dazu kommt Sichtbarkeit, die ohne Klick entsteht: AI Overviews und Assistenten wie ChatGPT nennen Marken direkt in ihrer Antwort. Klassische Ranking-Checker sehen davon nichts, weil sie nur Plätze in der Ergebnisliste zählen. Ob deine Marke dort genannt wird, musst du deshalb getrennt vom Ranking messen.
Ergebnisse aus dem SEO Check priorisieren: Was du sofort beheben solltest
Zuerst behebst du alles, was eine Seite aus dem Google-Index fernhält oder für den Crawler unerreichbar macht, etwa ein falsch gesetztes noindex-Tag oder einen Serverfehler. Danach kommen Fehler, die Rankings schwächen, wie doppelte Titles, und zum Schluss die Kosmetik. Sortiere die Befunde aus dem SEO Check deshalb nach ihrer Wirkung auf Anfragen und nach dem Aufwand, nicht nach der Zahl der Meldungen. So schrumpft ein langer Report auf die Befunde, die dich Anfragen kosten.
Die Tools helfen dabei nur zum Teil. Seobility liefert eine priorisierte Aufgabenliste und markiert die Probleme mit dem größten Einfluss rot. Laut Seitenreport hilft die Priorisierung, zuerst die Themen mit dem größten technischen und SEO-Impact zu bearbeiten. Welche Seite dir Anfragen bringt, weiß allerdings kein Crawler-Tool, deshalb nimmst du diese Gewichtung selbst vor. Einen Anhaltspunkt liefert die Search Console: Unter „Leistung“ im Reiter „Seiten“ siehst du, welche URLs Klicks aus der Google-Suche bekommen, wie im 30-Minuten-Check.
Die folgende Tabelle ordnet typische Befunde drei Stufen zu:
| Stufe | Typische Befunde | Folge fürs Geschäft | Typischer Aufwand |
|---|---|---|---|
| Kritisch | noindex, robots.txt-Sperre, Serverfehler | Google indexiert oder liest die Seite nicht, Anfragen gehen verloren | eine Einstellung im CMS oder eine Zeile in der robots.txt, bei Serverfehlern ein Fall für deinen Entwickler |
| Wichtig | doppelte Titles, Kannibalisierung, dünne Leistungsseiten, interne Links auf Weiterleitungen und 404-Seiten | Seite rankt schlechter als nötig | Überarbeitung von Titles, Texten und internen Links, Seite für Seite |
| Kosmetik | nofollow-Hinweise, HTML-Validität | kaum messbare Wirkung | eine Korrektur im Template, wenn der Fehler von dort stammt |
Die Stufen geben die Reihenfolge vor, in der du die Befunde abarbeitest.
Kritisch: noindex-Fehler, robots.txt-Sperren und Serverfehler
Kritisch sind noindex-Fehler, robots.txt-Sperren und Serverfehler, denn alle drei verhindern, dass Google eine Seite indexiert oder ihren Inhalt liest. Ein noindex-Tag schließt die Seite laut Google von der Indexierung aus: Deine Leistungsseite bekommt dann weder Impressionen noch Klicks, und über die Suche erreicht niemand ihr Kontaktformular. Ein Serverfehler liefert dem Crawler statt der Seite nur eine Fehlermeldung.
Anders als noindex hält eine robots.txt-Sperre nur den Crawler von der Seite fern: Die Seite kann laut Google trotzdem in den Suchergebnissen erscheinen, etwa wenn andere Seiten auf sie verlinken. Wie du diese Fehler auf der gesamten Domain findest, beschreibt der Beitrag Ein Technical Audit mit KI.
Wichtig: doppelte Titles, Keyword-Kannibalisierung und dünne Leistungsseiten
Doppelte Titles, Keyword-Kannibalisierung und dünne Leistungsseiten lassen eine Seite ranken, halten sie aber unter ihren möglichen Positionen. Im Beispielbericht von Seitenreport haben 23 URLs doppelte Titles. Bedienen zwei Seiten dasselbe Keyword, konkurrieren sie um dieselbe Suchanfrage; leg dann fest, welche der beiden Seiten das Keyword tragen soll.
Auch interne Links auf 301- oder 302-Weiterleitungen und auf 404-Seiten gehören in diese Stufe: SEORCH verlangt zwar, dass intern keine davon verlinkt sind, setzt beide Punkte aber auf mittlere Priorität.
Seobility rechnet Seiten mit zu wenig Text zu den Problemen der Seitenqualität; bei Dienstleistern trifft das oft die Leistungsseiten, also die Seiten, die Anfragen bringen sollen. Prüf deshalb zuerst, ob deine wichtigsten Leistungsseiten genug Inhalt für die Fragen deiner Kunden bieten.
Die Ladezeit gehört ebenfalls in diese Stufe, denn laut SEORCH ist bei langer Ladezeit ein Ranking zwar möglich, die Top 10 werden aber schwer. Google empfiehlt, dass der Largest Contentful Paint innerhalb der ersten 2,5 Sekunden stattfindet. Einen Ansatz dafür zeigt Automatische Performance-Optimierung.
Kosmetik: Tool-Warnungen, die warten können
Nofollow-Links stuft SEORCH in seiner Prioritätentabelle niedrig ein. Hinweise zu wiederholten Ankertexten oder zur HTML-Validität reihst du in dieselbe Stufe ein, damit Index-Sperren und Ranking-Schwächen Vorrang behalten. Sind die ersten beiden Stufen leer, arbeitest du solche Meldungen ab. Stammen gleiche Fehler aus einem Template, etwa derselbe HTML-Fehler im Footer jeder Seite, fasst du sie zusammen: Eine Korrektur im Template behebt sie auf allen betroffenen Seiten.
Wann ein kostenloser SEO Check reicht und wann du einen SEO Audit brauchst
Ein kostenloser SEO Check reicht, wenn deine Website bis zu 20 URLs hat, der Traffic stabil läuft und du einzelne Fehler suchst. Einen SEO Audit brauchst du bei einem Relaunch, bei einem Traffic-Einbruch ohne erkennbaren Grund oder bei einem neuen Wachstumsziel. Dann geht es nicht mehr um Einzelfehler wie einen fehlenden Title auf einer URL, sondern um die Ursache, die sich über viele Seiten zieht.
Die Tool-Anbieter selbst ziehen die Grenze über den Funktionsumfang: Der kostenlose Seobility-Check prüft eine einzelne URL, für mehr Seiten musst du die kostenpflichtige Suite freischalten. Seitenreport crawlt gratis bis zu 20 URLs.
Signale, dass der Selbst-Check an seine Grenzen stößt
Sobald die Ursache eines Problems mehrere Seiten statt einer URL betrifft, reicht der Selbst-Check nicht mehr. Vier Anlässe sprechen für einen Audit:
- Der Traffic bricht ein, obwohl die Search Console keine technischen Fehler meldet.
- Ein Relaunch steht an oder ist gerade live, mit neuen URLs und Weiterleitungen.
- Du setzt dir ein neues Wachstumsziel, etwa eine weitere Leistung oder eine neue Region, und musst wissen, welche Seiten und Keywords dafür fehlen.
- Mehrere Seiten konkurrieren um dasselbe Keyword, und keine davon erreicht Seite eins.
Ein kostenloser Check meldet Symptome je URL, etwa einen Link auf eine 404-Seite oder eine Ladezeit über dem Zielwert von 3 Sekunden, den SEORCH nennt. Den Zusammenhang zwischen drei Leistungsseiten, die sich gegenseitig die Rankings streitig machen, erkennt er nicht.
Umgekehrt gilt: Hat deine Website zwanzig Seiten, ist die Search Console sauber und fehlen dir Inhalte, dann ist ein Audit rausgeworfenes Geld. SEORCH hält teure SEO Tools für die Optimierung normalerweise ebenfalls nicht für nötig. Das Budget gehört in diesem Fall in neue Texte.
Was ein professioneller SEO Audit zusätzlich untersucht und was er kostet
Ein Audit durch einen Menschen verbindet Crawl-Daten mit Search-Console-Daten, dem Wettbewerb und der Suchintention hinter deinen Keywords und leitet daraus einen priorisierten Maßnahmenplan ab. Berater rechnen einen solchen Audit meist nach Stundensatz oder Projektpauschale ab, einen festen Marktpreis gibt es nicht.
Schon ein vollständiger Tool-Audit wie der von Seitenreport fasst wiederkehrende Template-, Content- und Linkprobleme zu Clustern zusammen, statt jede Meldung einzeln aufzuführen. Die Bewertung, welcher Cluster Anfragen kostet, bleibt trotzdem Handarbeit.
Das Seobility Premium-Paket kostet 59,90 € im Monat zuzüglich Umsatzsteuer, die SEO Suite von Seitenreport startet bei 29 € netto im Monat. Diese Abopreise bezahlst du für die Software, die Auswertung durch einen Menschen ist darin nicht enthalten. Verlange deshalb, dass Crawl, Analyse und Maßnahmenplan im Angebot einzeln ausgewiesen sind.
Welche Bausteine deine Website tatsächlich braucht, klärst du in einem SEO-Beratungsgespräch. Den Umfang einzelner Pakete findest du unter Leistungen.
Einen SEO Audit beauftragen: So erkennst du ein gutes Angebot
Ein gutes Audit-Angebot verspricht Entscheidungen statt einer Datei: Es klärt, welche Befunde für dein Geschäft zählen, in welcher Reihenfolge sie behoben werden und wer sie umsetzt. Der kostenlose Seobility-Check liefert einen Score und eine priorisierte Aufgabenliste, und bei SEORCH erzeugst du aus der ebenfalls kostenlosen Analyse ein PDF. Ein vollständiger Tool-Audit kostet bei Seitenreport einmalig 69 € zuzüglich Umsatzsteuer, Stand September 2026. Bezahlen solltest du für die Einordnung.
Die Prüffragen ähneln denen, die du auch beim Thema SEO-Agentur wählen stellst. Vor der Beauftragung gehören diese vier auf den Tisch:
- Crawlt ihr die ganze Domain oder nur einzelne URLs, und wie viele Seiten prüft ihr?
- Wertet ein Mensch die Befunde aus oder nur das Tool?
- Darf ich eine anonymisierte Seite aus einem früheren Bericht sehen?
- Wer beantwortet nach der Übergabe Rückfragen aus der Umsetzung?
Die Antwort auf die erste Frage zeigt dir, ob du einen Audit deiner Domain kaufst oder nur den Check einer Einzelseite. Der Seobility-Check crawlt eine eingegebene URL wie ein Suchmaschinen-Bot, prüft also eine Einzelseite und nicht deine Domain. Der vollständige Tool-Audit von Seitenreport crawlt dagegen bis zu 2.500 URLs. Lass dir deshalb die Zahl der geprüften URLs ins Angebot schreiben.
Das Logo auf dem Deckblatt beantwortet die zweite Frage nicht, denn bei Seobility exportieren Premium-Nutzer PDF-Reports mit eigenem Firmenlogo. Sieht das Angebot nur einen gebrandeten Report vor, ist also nicht belegt, dass ein Mensch die Befunde ausgewertet hat.
Ein brauchbarer Bericht beginnt laut Seitenreport mit einer Kurzbewertung aus Website-Score, wichtigsten Befunden und nächsten Schritten; danach folgt ein Maßnahmenplan, in dem jede Aufgabe Priorität, Aufwand und Zuständigkeit trägt. Wiederkehrende Probleme wie derselbe Fehler auf allen Seiten eines Templates sind dort zu Mustern gebündelt, statt als Liste von Einzelmeldungen aufzutauchen. Der Beispielbericht von Seitenreport umfasst für 1.372 URLs samt Anhang 1.540 Seiten, und bei diesem Umfang spart die Bündelung deinem Team die Sortierarbeit, für die du bezahlt hast.
Technische Befunde gehören laut Seitenreport in Entwickler-Tickets mit Belegen, Beispiel-URLs und überprüfbaren Akzeptanzkriterien, damit dein Entwickler ohne Rückfrage loslegen kann. Bei komplexen Websites mit langen Vertriebswegen lohnt zusätzlich ein Blick auf die Kriterien einer B2B SEO-Agentur.
SEO Check als Routine: monatliche und quartalsweise Prüfpunkte
Monatlich prüfst du in der Search Console Indexierungsfehler, 404-Seiten und Klickverluste; einmal im Quartal Rankings, Inhalte und Wettbewerber; nach jedem Relaunch, Theme- oder Plugin-Update sofort die ganze Website. Ein einmaliger SEO Check zeigt nur, wie deine Website an einem bestimmten Tag dastand. Sinnvoll ist deshalb ein fester Kreislauf, wie ihn SEORCH für seinen Check empfiehlt: Seite analysieren, Verbesserungen umsetzen, dann erneut prüfen. Die folgende Liste zeigt, welche Prüfung zu welchem Anlass gehört:
- Monatlich: In der Search Console Indexierungsfehler, 404-Seiten und Klickverluste auf deinen Leistungsseiten prüfen.
- Quartalsweise: Deine wichtigsten Inhalte auf doppelte Titles und zu wenig Text prüfen und die Rankings deiner Geld-Keywords mit denen deiner Wettbewerber vergleichen, etwa mit dem Ranking Check von Seobility.
- Nach jedem Relaunch, Theme- oder Plugin-Update: Sofort die ganze Website crawlen und Weiterleitungen, Canonicals und Indexierung prüfen.
Seitenreport nennt die Qualitätssicherung nach einem Relaunch ebenfalls als typischen Anlass für einen Website-Check. Seine SEO Suite kostet ab 29 € netto im Monat, crawlt täglich und meldet neue Probleme bei Statuscodes, Sitemap und HTTPS. Die Meldung kommt automatisch, bewerten musst du sie trotzdem selbst.
Auf großen Websites übernimmt das Tool laut Seitenreport wiederkehrende Kontrollen und spart damit Handarbeit. Wie du wiederkehrende Kontrollen in feste Abläufe bringst, steht im Beitrag zu SEO-Automatisierung. Konkrete Beispiele zeigt der Beitrag Automatisierte Workflows im SEO.
Der Weg noch einmal in drei Schritten: den 30-Minuten-Check mit kostenlosen Tools machen, die Befunde nach ihrer Wirkung auf Anfragen und Umsatz sortieren und anhand der genannten Signale entscheiden, ob du einen professionellen SEO Audit brauchst. Was dir dabei an Aufwand erspart bleibt, zeigt der Beitrag zu Zeit sparen im SEO. Für heute reicht ein Schritt: Öffne die Search Console und prüfe, ob deine fünf wichtigsten Seiten indexiert sind; fehlt eine davon im Index, hast du deinen ersten kritischen Befund gefunden. Steht ein Relaunch an, bricht der Traffic ohne erkennbaren Grund ein oder setzt du dir ein neues Wachstumsziel, ist ein Beratungsgespräch über einen Audit der nächste Schritt.
Häufige Fragen zum SEO Check
Gibt es einen kostenlosen SEO Check?
Ja, einen kostenlosen SEO Check machst du mit der Google Search Console, die Google jedem Website-Betreiber gratis anbietet. Laut Google zählt sie in ihren Leistungsberichten Impressionen, Klicks und Position deiner Seiten, du arbeitest dort also mit Googles eigenen Daten statt mit Schätzungen. Dazu kommen Freemium-Checks mit eigenem Crawler: Seitenreport crawlt kostenlos bis zu 20 URLs, und mit SEORCH prüfst du jede URL beliebig oft, auch direkt nach einer Korrektur. Welches Tool für welchen Zweck taugt, steht im Tool-Vergleich weiter oben.
Wie oft solltest du deine Website auf SEO prüfen?
Einmal im Monat prüfst du deine Website in der Search Console auf Indexierungsfehler, 404-Seiten und Klickverluste, einmal im Quartal die Rankings deiner Geld-Keywords, deine wichtigsten Inhalte und die Seiten deiner Wettbewerber. Nach jedem Relaunch, Theme-Wechsel oder Plugin-Update kommt sofort ein vollständiger Check dazu, weil dabei Weiterleitungen, Canonicals und die Indexierung kaputtgehen können. Auch Seitenreport nennt die Qualitätssicherung nach einem Relaunch als typischen Anlass für einen Website-Check. Die Prüfpunkte je Anlass stehen im Abschnitt zur Routine.
Warum zeigen verschiedene SEO Checker unterschiedliche Ergebnisse?
Jeder SEO Checker prüft nach seinem eigenen Katalog und gewichtet die Befunde anders. Seobility bewertet nach eigenen Angaben über 200 Faktoren, Seitenreport nennt als Prüfbereiche neben SEO auch Technik, Performance, Barrierefreiheit und KI-Verständlichkeit. Google selbst nutzt laut SEORCH mehrere hundert Rankingsignale, jeder Checker bildet davon also nur einen Teil ab. Die Scores zweier Checker lassen sich deshalb nicht miteinander vergleichen. Seobility wertet zum Beispiel 80 % oder mehr als starke SEO-Basis, der Wert zeigt laut Anbieter aber nur, wie gut deine Seite nach den Kriterien dieses einen Checkers optimiert ist. Warum der Score wenig über dein Ranking sagt, erklärt der Abschnitt zum SEO-Score.
Kannst du einen SEO Check ohne technisches Wissen durchführen?
Ja, für die Grundprüfung im SEO Check brauchst du keine Programmierkenntnisse. Der 30-Minuten-Check oben führt dich mit Search Console, PageSpeed Insights und deinem Smartphone Schritt für Schritt durch Indexierung, Title und Description, Ladezeit und die Rankings deiner fünf Geld-Keywords. Schwierig wird erst die Bewertung der Befunde, denn welche Seite dir Anfragen bringt, weiß kein Tool. Bei Weiterleitungsketten oder Serverfehlern holst du deinen Entwickler dazu und gibst ihm die betroffenen URLs aus dem Report mit. Wie du Befunde nach ihrer Wirkung sortierst, steht im Abschnitt zur Priorisierung.
Prüft ein SEO Check auch die Sichtbarkeit in KI-Suchen wie ChatGPT?
Ein SEO Check prüft die Sichtbarkeit in KI-Suchen wie ChatGPT nur am Rand: Seine KI-Funktionen testen vor allem, ob KI-Systeme deine Seite lesen dürfen. SEORCH prüft zum Beispiel, ob deine Website KI-Crawler wie GPTBot oder ClaudeBot über die robots.txt oder eine Sperre beim CDN oder Hoster aussperrt. Was KI-Funktionen in Checkern sonst können und wo sie danebenliegen, steht im Abschnitt zu KI-gestützten SEO Checks. Ein klassischer Ranking-Check zählt nur Plätze in der Ergebnisliste, deshalb testest du gesondert, ob deine Marke in den KI-Antworten tatsächlich genannt wird. Wie das geht, zeigt der Beitrag In KI-Antworten ranken. Worin sich die beiden Disziplinen unterscheiden, erklärt der Beitrag SEO vs. GEO.